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VIBHear

Integrierte Hörsystemtechnik: Neuer Forschungsverbund nimmt Arbeit auf

Menschen mit Hörstörungen bessere Bildungs- und Berufschancen zu eröffnen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu sichern: Das ist Ziel des neuen „Innovationsverbunds für integrierte, binaurale Hörsystemtechnik“ (VIBHear), den die Universität Oldenburg koordiniert und der jetzt offiziell gestartet ist. An dem dreijährigen Verbundprojekt, das das Land aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert, sind zudem das Kompetenzzentrum HörTech, das Hörzentrum Oldenburg, die Medizinische Hochschule Hannover und die Jade Hochschule beteiligt. Die Forscher wollen ihre neu gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam möglichst schnell in technologische Lösungen umsetzen. Die Fördersumme beträgt 1,2 Millionen Euro.

Das Verbundprojekt besteht aus fünf Teilprojekten, jeweils geleitet von einem Verbundpartner. Eines der Ziele: die technologischen Voraussetzungen zu schaffen, um die bislang getrennten Technologien von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten zusammenzuführen, und zwar unabhängig vom Hersteller. Zudem streben die Forscher objektive Standards an, nach denen Ärzte entscheiden können, welche Hörsystemtechnik sie einem Patienten verordnen.

„Langfristig wollen wir eine internationale Spitzenposition für herstellerunabhängige Systemlösungen einnehmen – sei es bei konventionellen oder implantierbaren Hörsystemen“, so Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Sprecher des Exzellenzclusters Hearing4all, mit dem die VIBHear-Verbundpartner bereits im „Auditory Valley“ zusammengeschlossen sind. „In der Hörforschung beweist der Forschungs- und Entwicklungsstandort Niedersachsen somit einmal mehr seine Wettbewerbsfähigkeit“, so Kollmeier weiter.

csm 2017 01 27 EU EFRE 8b93237493

Zur Pressemitteilung der Universität Oldenburg