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Hearing4all kombiniert Grundlagen- und angewandte Forschung und strebt einen Durchbruch in der Hörforschung und Hörrehabilitation an. Bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder konnte sich Hearing4all 2012 mit diesem Konzept durchsetzen. Durch eine Verbesserung der individuellen Hördiagnostik und der entsprechend angepassten Versorgung mit persönlichen Hörhilfen wollen die Wissenschaftler die Kommunikation für die Betroffenen entscheidend verbessern. Dazu werden innovative Konzepte für Hörgeräte und Hörimplantate ebenso entwickelt wie assistive Technologie für jedermann - also das „Hörgerät" in jedem Smartphone, Fernseher oder Autoradio Der Exzellenzcluster baut auf den komplementären Kompetenzen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) auf, die zu den weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Audiologie und Hörforschung zählen und seit langem sehr erfolgreich kooperieren.
Die Universität Oldenburg steht für Grundlagenforschung und die Hörunterstützung für Patienten mit leichtem bis mittelgradigem Hörverlust, die üblicherweise mit konventionellen Hörgeräten versorgt werden oder von Consumer Electronic-Produkten gehörgerecht unterstützt werden sollen.
Die MHH ist auf die Versorgung von Patienten spezialisiert, die unter einem mittelgradigen bis vollständigen Hörverlust leiden und die mit Cochlea-Implantaten oder anderen implantierbaren Hörsystemen behandelt werden.
Zusammen mit der Leibniz-Universität Hannover als Partner für Ingenieurwissenschaften und Technologieentwicklung und weiteren führenden Forschungsinstitutionen und Firmen ist im Nordwesten Deutschlands eine weltweit einzigartige Forschungslandschaft rund um das Thema Hören entstanden – das „Auditory Valley“. Der Exzellenzcluster Hearing4all ist aus dieser langjährigen Erfolgsgeschichte entstanden.
Der Exzellenzcluster teilt sich in drei Forschungsfelder auf: „Bessere Diagnose für bessere individuelle Behandlung“, „Bessere Hörhilfen“ und „Grundlagenforschung für Assistive Audiotechnologie“.
Geleitet wird der Exzellenzcluster vom Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier (Sprecher), Physiker und Mediziner an der Universität Oldenburg und dem HNO-Arzt Prof. Prof. h. c. Dr. Thomas Lenarz (stellvertretender Sprecher) von der Medizinischen Hochschule Hannover.

Im Translational Research Center (TRC) leitet HörTech die Aktivitäten des Clusters im Bereich Translationsforschung und Erkenntnistransfer sowie Zusammenarbeit mit der Industrie. Dies beinhaltet Verhandlungen über Nutzungsrechte, Unterstützung bei Projekten in der Auftragsforschung, Repräsentation auf Messen und Kongressen sowie Medienkampagnen, mit denen die im Cluster entwickelten Produkte beworben werden.

Fördermaßnahme

Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder

Projektpartner

  • Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg
  • Medizinische Hochschule Hannover
  • Leibniz Universität Hannover
  • Jade-Hochschule (Hörtechnik und Audiologie)
  • HörTech gGmbH
  • Fraunhofer IDMT – Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie
  • Deutsches Hörzentrum Hannover GbR
  • Hörzentrum Oldenburg GmbH
  • Laser Zentrum Hannover e.V.
  • Hanse-Wissenschaftskolleg Institute for Advanced Study

Projektlaufzeit

November 2012 bis 31. Oktober 2017