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Die Entwicklung und Bereitstellung von Medizinprodukten ist ein komplexer Vorgang, an dem viele Akteure beteiligt sind. Oft kommt dadurch die Perspektive der zukünftigen Anwender (d.h. Ärzte und Klinikpersonal) zu kurz bzw. wird erst zu einem verhältnismäßig späten Zeitpunkt der Entwicklung berücksichtigt. Dies führt zu einem ineffizienten und z.T. auch ineffektiven Entwicklungsprozess. Gesamtziel des Vorhabens ist daher der Aufbau einer prototypischen klinischen Plattform zur Nutzerintegration bei der Entwicklung und Erprobung von innovativen Medizintechnologien. Das Klinische Innovationszentrum für Medizintechnik Oldenburg (KIZMO) wird zunächst für einen begrenzten Bereich (Audiologie, Phoniatrie, HNO, Neurochirurgie) im Evangelischen Krankenhaus in Oldenburg eingerichtet. Das Konzept soll nach erfolgreicher Evaluation dauerhaft weiteren medizintechnologischen Bereichen zur Verfügung gestellt werden. Der Fokus liegt auf Werkzeugen für Diagnostik und Behandlung, die von Ärzten und Klinikpersonal verwendet werden.
Das KIZMO bezieht alle relevanten Akteure durchgehend in den Entwicklungsprozess von Medizinprodukten ein. Dabei wird die Plattform als zentrale Anlauf- und Koordinationsstelle (Hub) umgesetzt und sorgt damit für einen ganzheitlichen und effizienten Entwicklungsansatz, der bei Bedarf jedes neue Medizinprodukt von der Konzeptionierung bis zur Post-Market Surveillance begleitet.
Das Angebot des KIZMO richtet sich an Medizinprodukte-Hersteller, die Innovationen direkt im klinischen Umfeld umsetzen möchten und dabei auf die Zusammenarbeit mit einem kompetenten Dienstleistungs-Partner setzen.

Fördermaßnahme

"Aufbau von Industrie-in-Klinik-Plattformen zur Entwicklung innovativer Medizinprodukte" (Bundesministerium für Bildung und Forschung, BMBF)

Projektpartner

  • Evangelisches Krankenhaus Oldenburg (federführend)
  • Universitätskliniken für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und für Neurochirurgie am Evangelischen Krankenhaus Oldenburg
  • Hörzentrum Oldenburg GmbH
  • HörTech gGmbH
  • EFNW GmbH
  • Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Medizinische Physik

Projektlaufzeit

1. September 2015 bis 29. Februar 2016 (6 Monate)