HörTech gGmbH
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Menschen mit Hörstörungen bessere Bildungs- und Berufschancen zu eröffnen und ihre gesellschaftliche Teilhabe zu sichern: Das ist Ziel des neuen „Innovationsverbunds für integrierte, binaurale Hörsystemtechnik“ (VIBHear), den die Universität Oldenburg koordiniert und der jetzt offiziell gestartet ist. An dem dreijährigen Verbundprojekt, das das Land aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) fördert, sind zudem das Kompetenzzentrum HörTech, das Hörzentrum Oldenburg, die Medizinische Hochschule Hannover und die Jade Hochschule beteiligt. Die Forscher wollen ihre neu gewonnenen Erkenntnisse gemeinsam möglichst schnell in technologische Lösungen umsetzen. Die Fördersumme beträgt 1,2 Millionen Euro.

Das Verbundprojekt besteht aus fünf Teilprojekten, jeweils geleitet von einem Verbundpartner. Eines der Ziele: die technologischen Voraussetzungen zu schaffen, um die bislang getrennten Technologien von Hörgeräten und Cochlea-Implantaten zusammenzuführen, und zwar unabhängig vom Hersteller. Zudem streben die Forscher objektive Standards an, nach denen Ärzte entscheiden können, welche Hörsystemtechnik sie einem Patienten verordnen.

Fördermaßnahme

Europäischer Fonds für regionale Entwicklung

Label EU EFRE

Projektpartner

  • Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg, Medizinische Physik
  • HörTech gGmbH
  • Hörzentrum Oldenburg GmbH
  • Jade Hochschule
  • Medizinische Hochschule Hannover

Projektlaufzeit

Februar 2017 bisJanuar 2020