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Richtfest des Anbaus am Haus des Hörens

Mehr Raum für die Oldenburger Hörforschung

Um dem steigenden Raumbedarf der Oldenburger Hörforschung gerecht zu werden, hat die Hörzentrum Oldenburg GmbH im Februar 2014 begonnen das Haus des Hörens mit einem Anbau zu erweitern. Geschäftsführung und Mitarbeiter der im Haus des Hörens ansässigen Institutionen feierten die Fertiggestellung des Rohbaus am 22.07.2014 gemeinsam mit einem kleinen Kreis geladener Gäste. Die Fertigstellung des Anbaus ist für  Oktober 2014 geplant.

Insbesondere der Erfolg des Exzellenzclusters Hearing4all in der Exzellenzinitiative sowie die European Medical School fordern neue Raumkapazitäten, die durch die Inbetriebnahme des Forschungsbau "NESSY" der Universität Oldenburg nicht gedeckt werden können. Die Hörzentrum Oldenburg GmbH erweitert deshalb das Haus des Hörens um eine Fläche von 300qm. So werden circa 25 neue Büroarbeitsplätze geschaffen. "Die Erfolgsgeschichte der Hörforschung in Oldenburg ist das Ergebnis langjähriger Aufbau- und Entwicklungsarbeit. Um diesen Erfolg auch in Zukunft zu gewährleisten braucht es auch die nötigen Rahmenbedingungen. Mit dem Ausbau des Haus des Hörens wollen wir unseren Beitrag dazu leisten den Standort Oldenburg als Mekka der Hörforschung weiter zu stärken", so Stephan Albani, Geschäftsführer der Hörzentrum Oldenburg GmbH. Mit der Umsetzung ist das Architektenteam Wohde und Partner in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Bethge betraut.

"Insbesondere durch die qualitativ hochwertige technische und akustische Ausstattung und die kurzen Kommunikationswege zwischen den verschiedenen Institutionen ist das Haus des Hörens ein optimaler Arbeitsplatz für die WissenschaftlerInnen. Wir sind froh, dass die vom Hörzentrum Oldenburg unterstützte, Patienten-zentrierte Forschung im Haus des Hörens jetzt eine breitere Basis bekommt ", betont Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Sprecher des Exzellenzclusters Hearing4all.  

Arbeiten im Haus des Hörens
Das Haus des Hörens ist ein Zentrum der Hörforschung, das Grundlagenforschung mit der Entwicklung und Anpassung von Hörgeräten verbindet. Das 2002 eröffnete Gebäude stellt hervorragende Arbeitsbedingungen für derzeit rund 55 Wissenschaftler aus den fünf Institutionen zur Verfügung, die in diesem in Deutschland einzigartigen Gebäude angesiedelt sind: die Hörzentrum Oldenburg GmbH, die Abteilung Medizinische Physik der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg mit einem Teil der wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen, die Fraunhofer Projektgruppe Hör-, Sprach- und Audiotechnologie,
die Jade Hochschule mit dem Studiengang Hörtechnik und Audiologie und das Kompetenzzentrum HörTech gGmbH.  Neben den neun akustischen Messräumen stellt der Kommunikationsakustik-Simulator (KAS) ein Highlight des Hauses dar. Mittels einer ausgefeilten Technik, bestehend aus zahlreichen Mikrophonen und Lautsprechern sowie aufwändiger Elektronik kann im KAS nahezu jeder beliebige Raum akustisch simuliert werden.

Zu Gast im Haus des Hörens
Gut hören und verstehen ist wichtig für die Lebensqualität. Unser aktivstes Sinnesorgan - das Gehör - ist entscheidend für Kommunikation, Orientierung und Sicherheit. Dennoch wird das Gehör häufig als Sinn zweiter Klasse betrachtet. Deshalb ist es den Institutionen im Haus des Hörens wichtig, der Öffentlichkeit ihren Forschungsschwerpunkt zugänglich zu machen.  Mit Führungen, Vorträgen und Konzerten im Kommunikationsakustik-Simulator und Hörgarten bietet die bundesweit einmalige Einrichtung auch der interessierten Öffentlichkeit einen anschaulichen und erlebnisorientierten Einblick in die komplexe Welt des Hörens.

 

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