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Warme Ohren und feierliche Worte – Oberbürgermeister und Uni-Präsidentin bei der Einweihung des Hörzentrums-Anbaus

Um dem steigenden Raumbedarf der Oldenburger Hörforschung gerecht zu werden, hat die Hörzentrum Oldenburg GmbH 2014 das Haus des Hörens mit einem Anbau erweitert. Bei der feierlichen Einweihung am  23. Januar  eröffnen Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und die kommissarische Universitätspräsidentin Prof. Dr. Katharina Al-Shamery die neuen Räumlichkeiten. „Der Erfolg der Oldenburger Hörforschung sucht international seinesgleichen. Ich freue mich dieses Aushängeschild für Oldenburg auf seinem Weg zu begleiten“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann in seinem Grußwort. Präsidentin Prof. Katharina Al-Shamery unterstreicht: „Das ‚Haus des Hörens‘ ist der Dreh- und Angelpunkt der gemeinsamen hochkarätigen Hörforschung von Universität und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Die Synergieeffekte für alle Seiten sind enorm.“

In Anwesenheit geladener Gäste aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft blickt das Leitungsteam  der Hörzentrum Oldenburg GmbH (Prof. Dr. Dr. Birger Kollmeier, Universität Oldenburg, wissenschaftlicher Leiter, Dr. Rüdiger Schönfeld, Evangelisches Krankenhaus, ärztlicher Leiter, und Stephan Albani, Geschäftsführer) dem Startschuss zu mehr Raum für die Hörforschung entgegen.

„Insbesondere der Erfolg des Exzellenzclusters Hearing4all in der Exzellenzinitiative fordern neue Raumkapazitäten, damit die angewandte, außeruniversitäre Hörforschung von Hörzentrum, HörTech und Fraunhofer IDMT breiter aufgestellt und auch neue Themen besetzen kann. Wir sind froh, dass die vom Hörzentrum Oldenburg unterstützte, Patienten - zentrierte Forschung im Haus des Hörens jetzt eine breitere Basis bekommt“ betont Prof. Kollmeier.  Die Hörzentrum Oldenburg GmbH erweiterte deshalb das Haus des Hörens um eine Fläche von 300 qm. So wurden circa 25 neue

Büroarbeitsplätze geschaffen. "Die Erfolgsgeschichte der Hörforschung in Oldenburg ist das Ergebnis langjähriger Aufbau - und Entwicklungsarbeit. Um diesen Erfolg auch in Zukunft zu gewährleisten braucht es auch die nötigen Rahmenbedingungen. Mit dem Ausbau des Haus des Hörens wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, den Standort Oldenburg als Mekka der Hörforschung weiter zu stärken", so Stephan Albani, Geschäftsführer der Hörzentrum Oldenburg GmbH.

Mit der Umsetzung ist das Architektenteam Wohde und Partner in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Bethge betraut. "Insbesondere durch die qualitativ hochwertige technische und akustische Ausstattung und die kurzen Kommunikationswege zwischen den verschiedenen Institutionen ist das Haus des Hörens ein optimaler Arbeitsplatz für die WissenschaftlerInnen.

Das Haus des Hörens ist ein Zentrum der Hörforschung, das Grundlagenforschung mit der Entwicklung und Anpassung von Hörgeräten verbindet. Das 2002 eröffnete Gebäude stellt hervorragende Arbeitsbedingungen für derzeit rund 55 Wissenschaftler aus den fünf Institutionen zur Verfügung, die in diesem in Deutschland einzigartigen Gebäude zumindest teilweise angesiedelt sind: die Hörzentrum Oldenburg GmbH, die Abteilung Medizinische Physik der Carl - von - Ossietzky Universität Oldenburg, die Fraunhofer Projektgruppe Hör - , Sprach - und Audiotechnologie, die Jade Hochschule mit dem Studiengang Hörtechnik und Audiologie und das Kompetenzzentrum HörTech gGmbH. Neben den neun akustischen Messräumen stellt der Kommunikationsakustik - Simulator (KAS) ein Highlight des Hauses dar. Mittels einer ausgefeilten Technik, bestehend aus zahlreichen Mikrophonen und Lautsprechern sowie aufwändiger Elektronik kann im KAS nahezu jeder beliebige Raum akustisch simuliert werden.

 

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