Logo des Hörzentrums
Menu

Aktuelle Hörgeräte bieten Hörgeschädigten eine gute Unterstützung, allerdings ist die Klangqualität der meisten Geräte oft unnatürlich und dadurch wenig überzeugend.
Dies reduziert die Akzeptanz von Hörgeräten deutlich, vor allem bei leicht bis mittelgradig schwerhörigen potenziellen Erstnutzern. Mit offenen Versorgungen werden diese Probleme zum Teil umgangen, allerdings auf Kosten einer wesentlich reduzierten Effektivität von Störgeräuschunterdrückung sowie einer beschränkten Verstärkung.

Um diese Probleme zu überwinden, werden das Konzept und die prototypische Umsetzung eines „akustisch transparenten“ Hörsystems auf Basis eines neuartigen Ohrpassstücks mit drei Mikrofonen präsentiert. Es verschließt das Ohr, wird aber elektroakustisch so eingestellt, dass der Höreindruck der gleiche wie mit einem offenen Ohr und dadurch sehr natürlich ist. Diese Einstellung erfolgt automatisch nach Einsetzen des Gerätes unter Ausnutzung eines inneren Mikrofons im Gehörgang.

Transparent Earpiece 1
CAD-Modell eines linken Earpiece.
Mitte: Innenansicht mit abgenommener Schale, rechts: Innen- und Außenansicht des kompletten Hörers, oben links: Blick von der Seite des Gehörgangs in die Lüftungsöffnung, Ring entfernt (Ebene und Blickrichtung durch das schwarze Quadrat und den Pfeil gekennzeichnet).

Earpiece 2

Aufnahme eines rechten Gerätes, Außen- (links) und Innenansicht (rechts). Die Eingangs- und Concha-Mikrofone sind durch das transparente Acrylglas sichtbar, ebenso wie das OuterVent Mikrofon im Inneren der Lüftungsöffnung.