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A2I: Künstliche Intelligenz zur Analyse von im und am Ohr erhobenen Gesundheitsdaten

Motivation
Die Entwicklung komplexer Erkrankungen und die Wirksamkeit von Behandlungen kann oft nur durch die kontinuierliche Erhebung verschiedener Gesundheitsdaten verfolgt werden. Das Zusammenführen von Gesundheitsdaten aus unterschiedlichen Quellen bietet dabei ein großes Potenzial für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Mit Hilfe intelligenter Algorithmen können medizinische Entscheidungen unterstützt und Frühwarnsignale, die sonst oftmals verborgen bleiben, bestimmt werden.

Ziele und Vorgehen
Ziel des Projekts ist die Erweiterung vernetzter Hörgeräte um zusätzliche Sensoren. Dadurch werden komplexe medizinische Diagnosen und Entscheidungen auf Basis von KI-Technologien ermöglicht. Das Ohr stellt hierbei einen für Langzeitmessungen geeigneten Ort dar, bei dem ein mit Sensoren ausgestattetes Hörsystem einfach in den Alltag der Nutzenden integriert werden kann. Nutzende und medizinisches Fachpersonal entwickeln und erproben gemeinsam Konzepte zur Nutzung des interaktiven Systems für die Verbesserung von Versorgungsprozessen in den Bereichen Herz-Kreislauf-System, Gehör und Arbeitsmedizin.

Innovationen und Perspektiven
Der Einsatz von KI eröffnet neue Möglichkeiten zur Vorhersage und Diagnose von Gesundheitszuständen, welche das Arzt-Patienten-Verhältnis wesentlich verändern können. Die Gestaltung der Interaktion von Mensch und Maschine sowie die Transparenz der Entscheidungsfindung sind hier von entscheidender Bedeutung.

Fördermaßnahme

Fördermaßnahme der Mensch-Technik-Interaktion im Rahmen des Förderschwerpunktes „Adaptive Technologien für die Gesellschaft – Intelligentes Zusammenwirken von Mensch und Künstlicher Intelligenz“ (MeKI) des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF)

Projektlaufzeit

März 2021 – Februar 2024